Die Londoner Strasse – Eine satirische Performance über das Europaviertel

Von Alexander Bußmann
Am 7.10.2020 in der Denkbar/ am 11.10.2020 in der Weihehalle der Unitarier
Mit Bert Bresgen, Jutta Gersfeld, Tim Vollrath- Kühne, Annick Moerman, Brigitte Schroth

Darsteller des Ensembles
Copyright : David Panson

Die satirische Performance
Die Londoner Strasse fing den Geist des „neuen Frankfurts“ und der „neuen Frankfurter“, verkörpert durch das Europaviertel, ein, deckte dabei Merkwürdigkeiten und Widersprüche auf zwischen dem , was dort etikettiert wird und was sich diametral gegensätzlich zur von der Etikette vermittelten Botschaft verhält.
Der Regisseur Alexander Bußmann regte einen Diskurs an, indem er Fragen aufwarf wie : Was könnte das Europaviertel für den Frankfurter, den Nicht Priveligierten und den Priveligierten bedeuten ? Erfährt dieses Viertel mehr Zustimmung oder mehr Ablehnung? Spiegelt nicht der künstliche für eine Elite konstruierte Life Style des Europaviertels den Geist des gegenwärtigen urbanen Kapitalismus und Konsumerismus auf eine allzu deutliche Weise wieder ?

Die künstlerische Umsetzung
Eine wichtige Arbeitsgrundlage für Bussmanns künstlerische Auseinandersetzung mit dem Europaviertel war die Recherchearbeit : Mehrere Wochen hielt er sich im Europaviertel auf ( speziell im Abschnitt zwischen Skyline Plaza und der Londoner Strasse ), um die dortige Architektur genauer unter die Lupe zu nehmen. Die dabei gemachten Beobachtungen hielt er schriftlich fest. Aus den Notizen entwickelte er einen Prosatext im Stile des Nouveau Roman, den er mehrfach überarbeitete.

Details zu Die Londoner Strasse finden Sie unter STANDPUNKTE 2020.

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