Geschichten des Totalitarismus

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Geschichten des Totalitarismus

28. September 2020 @ 20:00 - 23:00

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Geschichten des Totalitarismus
€4 - €12

‚Geschichten des Totalitarismus‘

Copyright: PR/A+E Networks Germany/Getty/White

In der Reihe ‘Geschichten des Totalitarismus’ wollen wir einen Blick auf historische und aktuelle Beispiele von totalitären Strukturen werfen und uns mit der Frage auseinandersetzen, was gegen aktuelle Gefahren vor allem von Rechts unternommen werden kann.

Es erwartet Sie eine Forschungsreise  durch die bis heute noch nicht vollständig aufgeklärte Geschichte des Totalitarismus von der Epoche des Nationalsozialismus bis heute.

Dabei ist es wichtig, den Blick über das rein Politische hinaus zu weiten auf die dahinterstehenden Zusammenhänge. Was treibt Menschen dazu, sich extremen bzw. totalitären Strukturen anzuschließen? Wie kann man diesen Kreis durchbrechen? Was ist das Typische an einem totalitärem System? Wie ist eine totalitäre Ideologie aufgebaut? Welche sozialen, gesellschaftlichen Voraussetzungen braucht es, damit sich ein totalitäres System etablieren kann. In diesem Zusammenhang geht es auch und vor allem um persönliche Schicksale und Perspektiven aus der ‚Innenwelt‘ autoritärer/totalitärer Strukturen. Aber auch: In welchen Organisationen, Staaten und Communities sind heute noch totalitäre Ideologien virulent und welche Gefahren gehen von diesen aus? Welche Gegenstrategien braucht es im Sinne der Aufrechterhaltung einer demokratischen Kultur.

Ganz nebenbei wollen wir auch versuchen, eine gemeinsame Definition von Totalitarismus zu finden, soweit dies möglich ist, bzw. die verschiedenen Auffassungen darstellen und auch den Missbrauch von zum Beispiel der Theorie Hannah Arendts in der aktuellen politischen Debatte im Rahmen unserer Abschlussdiskussion ansprechen.

‚Geschichten des Totalitarismus‘ –  Ein spannender Mix aus Spielfilmen, Filmdokus, Performance und Beiträgen fachkundiger Referent*innen, die zu kontroverser Diskussion anregen und einladen.

Termine

Montag, 07.09.2020  Hitlerjunge Quecks (Anmeldenummer A200907DK)

Referent: Johannes Praetorius-Rhein   Uhrzeit: 19.00 bis 22.00 Uhr

Direkter Link für das Online-Streaming: http://youtu.be/6JLoVt2xFFw

Montag, 14.09.2020 Die Verlobte(Anmeldenummer A200914DK)

Referent: Dr. phil. Claus Löser   Uhrzeit : 19.00 bis 22.00 Uhr

Direkter Link für das Online-Streaming: http://youtu.be/IMvlp1ZXoRQ

Montag, 21.09.2020 Uraufführung ‚Die Unverfügbaren‘,Musikalische Lectureperformance über eine Operette der im KZ Ravensbrück inhaftierten Widerstandskämpferin Germaine Tillion –  von Annick Moerman, Bert Bresgen u.a.  (Anmeldenummer A200921DK)

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Direkter Link zum Online-Streaming: http://youtu.be/XM6Ddufxo-A

Montag, 28.09.2020 Dokumentation The invisible Line- Die Geschichte der Welle (Anmeldenummer A200928DK)

Referent: Emanuel Rotstein Uhrzeit: 19 bis 22 Uhr

Direkter Link zum Online-Streaming: http://youtu.be/PS37yjU97E4

Montag. 05.10.2020 Abschlussdiskussion Filmdokumentation  ‚Total Control- Im Banne der Seelenfänger‘ (Anmeldenummer A201005DK)

Direkter Link zum Online-Streaming: http://youtu.be/daDOh1XoRlQ

Teilnehmer*innen: Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer, Andreas Kemper, Gabi Engelhardt, Emanuel Rotstein

Moderation: Dr. Daniela Kalscheuer und Ruwen Krieger

Uhrzeit: 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Eintritt: 5€/ 4€ erm. ( mit Ausnahme von ‚ Die Unverfügbaren‘)

Eintritt für ‚Die Unverfügbaren‘ : 12€ und 10€ ermäßigt.

Da wir auf Grund der aktuellen Corona-Situation davon ausgehen, nur ein begrenztes Publikum zulassen zu können, werden unsere Veranstaltungen zusätzlich gestreamt. Für die physische Teilnahme ist eine Anmeldung mit Angabe der jeweiligen Veranstaltungsnummer über folgende Email erforderlich: hausamdom@bistumlimburg.de

Für die Online-Teilnahme besuchen Sie bitte den Youtube- Kanal vom Haus am Dom unter: http://www.youtube.com/user/HausamDom Einen spezifischer Link zu der jeweiligen Veranstaltung finden Sie oben in der Terminübersicht. Die Online-Teilnahme ist kostenlos. Um an der Diskussion teilzunehmen und online Fragen an die Referent*innen stellen zu können, müssen Sie sich vorab mit Ihrem YouTube-Account anmelden.

Die Hygienebedingungen und weitere organisatorische Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des Veranstaltungsortes www.hausamdom.de  Wir informieren Sie vor Beginn der Veranstaltungen über die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen.

Projektleitung und Moderation  Ruwen Krieger

Werbung/ Organisation Alexander Bussmann

Moderation Dr. Daniela Kalscheuer

Filmdokumentation  Ibrahim Jacobi

Eine Kooperation von artes e.V. und dem Haus am Dom

Jede Veranstaltung kann einzeln besucht werden. Es empfiehlt sich aber, um den Gesamtzusammenhang zu verstehen, an allen Veranstaltungen teilzunehmen.

Die Veranstaltungen

Hitlerjunge Quex ( NS- Propagandafilm 1933 )

„Hitlerjunge Quex“ (1933) ist ein bis heute bekannter NS-Propagandafilm. Obwohl er zu den wenigen Fällen einer filmischen Selbstthematisierung der NS-Bewegung zählt, stellt er nicht bloß eine platte Verherrlichung der Hitlerjugend dar, sondern zielte darauf, Skepsis aufzugreifen, zu zerstreuen und so das NS-Herrschaftsprojekt breiter anschlussfähig zu machen. Unter anderem wird gezielt ein Kinopublikum angesprochen, das bislang mit der KPD sympathisieren konnte.

Wir werden ‚Hitlerjunge Quex‘ nicht komplett im Original zeigen. Statt dessen werden Auszüge vorgestellt. Der Vortrag von Johannes Praetorius-Rhein wird den Film an Hand einer Präsentation historisch wie ästhetisch einordnen und unterschiedliche Ebenen des filmischen Angebots zur Identifikation mit der NS-Bewegung analysieren.

Termin  Montag, 7.9.2020

Uhrzeit 19 bis 22 Uhr

Online  http://youtu.be/6JLoVt2xFFw

Die Verlobte

Der 1980 im Ex-DDR-Gefängnis Hohen-Schönhausen gedrehte DEFA Film beschreibt das Schicksal der kommunistischen Widerstandskämpferin Eva Lippolt  in langjähriger NS-Gefangenschaft. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit, nämlich auf den Hafterfahrungen von Eva Lippolt in einem Naziknast, wo sie ab 1934 mehrere Jahre unter den denkbar inhumansten Bedingungen ihre Haft absitzen musste.

Der DDR-Spielfilm „Die Verlobte“ (1980) war ein spätes Beispiel der Beschäftigung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Anders als in vorherigen, oft heroisch überhöhten Darstellungen, wird hier auf die Leidensgeschichte einer einzelnen Frau fokussiert. Der Vortrag von Dr. phil. Claus Loeser, Filmwissenschaftler und Mitglied des Stiftungsrates der DEFA- Stiftung, wird den Film zeit- und kunstgeschichtlich einordnen sowie auf Besonderheiten seiner Entstehung und Rezeption hinweisen.

Termin  Montag, 14.9.2020

Beginn 19 Uhr

Die „Unverfügbaren“

Copyright: Annick Moermann

Die musikalisch-literarisch-tänzerische  Lecture-Performance „Die Unverfügbaren“ zeigt, wie im Frauen-KZ Ravensbrück 1944 heimlich eine Operette entstand und warum. Geschrieben wurde sie von Germaine Tillion, einer später berühmten französischen Anthropologin und Resistance-Kämpferin, versteckt in einem Kleiderkasten während zweier Wochen in einer Baracke, verborgen von ihren weiblichen Mitgefangenen. Tillion verwendete unter dem Titel „Der Verfügbare in der Unterwelt“ populäre Operettenmelodien, Kunstlieder und Chansons, die sie mit Ihren weiblichen Mitgefangenen umtextete zu einer spöttisch-makabren Abrechnung mit den Lebens- und Todesumständen in Ravensbrück und deren deutschen Betreiber*innen. Im Mittelpunkt der Umsetzung stehen 10 Lieder der „Operette“ von Tillion. Sie werden gesungen von  Annick Moerman, einer Sängerin mit langjähriger Operetten-, Chanson-,und Opernerfahrung, und begleitet von dem holländischem Pianisten und Multitalent Wenzel Heldens und  Mitgliedern des „Sudden Orchestras“ . Die Lieder  werden verortet und gerahmt von Texten über Ravensbrück und von mehreren Darsteller*innen performativ umgesetzt.

Mit Annick Moerman,  Wenzel Heldens, Bert Bresgen, Drazenka Vecerin, Arno Koch u.a.

Termin  Montag, 21.9.2020

Beginn  19 Uhr

„The Invisible Line- Die Geschichte der Welle“

Copyright: PR/A+E Networks Germany/Getty/White

 

Der Film beschreibt das berühmte Faschismus-Experiment, das der amerikanische Lehrer Ron Jones vor 52 Jahren mit seinen Schülern unternahm. Die Doku lässt am Unterrichtsprojekt vor 52 Jahren Beteiligte zu Wort kommen. Emanuel Rotstein                   (Produzent, Regisseur und Autor) : „Wir erleben die Welle heute vor unseren eigenen Augen. Ron Jones‘ Experiment hält uns den Spiegel vor und zeigt, wie leicht wir alle verführbar sind“.

Die Vorführung findet mit Anwesenheit des Regisseurs und einer anschließenden Diskussion statt.

Eine Produktion von


Termin Montag, 28.9.2020

Beginn 19 Uhr

 Abschlussdiskussion mit dem Film „Total Control – Im Banne der Seelenfänger „

Copyright: PR/A+E Networks Germany/Getty/Koch und Reuter

In der eigenproduzierten Dokumentation von A + E Networks Germany (zu sehen auf CRIME + INVESTIGATION) kommen verschiedene Aussteiger*innen zu Wort. Esther Sedlaczek interviewt ehemalige Neonazi-Anhänger, Islamisten, Scientology Mitglieder und auch die beiden Leiter des ‚Welle‘-Experiments in den USA. Die Dokumentation erlaubt Einblicke in die Strukturen totalitärer Systeme – im Kleinen wie im Großen und beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen in den Bann totalitärer Strukturen geraten können. Total Control – Im Banne der Seelenfänger wird als Einstiegsfilm für die Abschluss Diskussion gezeigt.

An der Abschlussdiskussion nehmen folgende Referent*innen teil:

Prof. Benjamin Ortmeyer (NS- Pädagogik- Forscher)

In seinem Referat wird er die sogenannte „Totalitarismus-Theorie“ aus seiner Sicht in Frage stellen und kritisieren.

Er wird unter anderem über den Widerstand in der NS-Zeit sprechen und auch darüber, dass auch in der NS-Hierarchie Widersprüche existierten, die aber nicht alle unter dem Begriff ‚Widerstand‘ zusammengefasst werden können. Außerdem beschäftigt er sich mit der aus seiner Sicht falschen Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus, der, angefangen mit der historischen Gleichsetzung von Hitlerdeutschland und der Sowjetunion, bis heute den politischen und wissenschaftlichen Diskurs prägt und auch auf aktuelle politische Phänomene angewandt wird.

Der Soziologe Andreas Kemper referiert  über die Gefahrenpotentiale der Neuen Rechten für das demokratische System ebenso wie über aktuelle totalitäre Ideologien.

Andreas Kemper: „Zum Fanatismus des Totalitarismus
1934 erschien ein Text von Herbert Marcuse von der Frankfurter Schule: ‘Der Kampf gegen den Liberalismus in der totalitären Staatsauffassung’, indem er Übergänge und Gemeinsamkeiten skizziert. Wie sieht es heute aus mit diesen Übergängen und Gemeinsamkeiten? Warum konnte sich aus einer Partei, die vor sieben Jahren mit neoliberalen Professoren begann, eine inzwischen zunehmend von der national-völkischen Strömung dominierte Organisation werden? Der Impulsvortrag skizziert heutige Gemeinsamkeiten des marktradikalen und neurechten Totalitarismus.“

 Gabi Engelhardt, Gabi Engelhardt, Aktivistin bei Aufstehen gegen Rassismus in Chemnitz, geht es um eine ehrliche Aufarbeitung der DDR-Geschichte, des antifaschistischen Gründungsmythos und des staatlichen Rassismus gegen ausländische Vertragsarbeiter*innen, um zu verstehen, warum heute rassistische Hetze und völkisches Gedankengut besonders in Ostdeutschland so stark sind.

Emanuel Rotstein, Regisseur und Produzent unserer beiden Dokumentarfilme „The Invisible Line – Die Geschichte der Welle“ und „Total Control“ beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der Frage, wie Menschen Opfer totalitärer Gruppen und Ideologien werden und macht in seinem Beitrag deutlich, dass heutzutage unter bestimmten gesellschaftlichen Voraussetzungen die Einrichtung totalitärer Systeme jederzeit möglich ist.

Dr. Daniela  Kalscheuer und Ruwen Krieger moderieren die Veranstaltungen und  machen sich zusammen mit den Referent*innen Gedanken über Gegenstrategien gegen totalitäre Systeme und Ideologien. Dabei wird viel Wert auf die Beteiligung der Zuschauer*innen an der Debatte gelegt – sowohl physisch als auch online.

Termin 5.10.2020   Beginn 19 Uhr

Die Beteiligten

Copyright: Gabriele Engelhardt

Gabi Engelhardt, Jahrgang 1961, Aktivistin bei Aufstehen gegen Rassismus Chemnitz. Gabi Engelhardt war bis zur Wende 1989 aktiv in der kirchlichen Umwelt- und Friedensbewegung der DDR. Sie trat ein gegen die Stationierung von amerikanischen und russischen Atomwaffen, für demokratische Reformen –  für einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz, einen Sozialismus von unten, der den Namen auch verdiente. Seit 1990 ist sie u.a. aktiv in der antifaschistischen und antirassistischen Bewegung. Als “Gesicht” und Ansprechperson von Aufstehen gegen Rassismus in Chemnitz steht sie vor Ort besonders in der verbalen Schusslinie von Neonazis und Rassist*innen.

Andreas Kemper (Autor und Soziologe, Münster), Foto: www.stephan-roehl.de

Andreas Kemper Der Soziologe Andreas Kemper publiziert seit 2013 zur AfD und forscht zu den Themenbereichen Klassismus und Organisierter Antifeminismus. Er ist engagiert beim Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, dem Diskursatlas Antifeminismus und dem Institut für Klassismusforschung.

www.andreaskemper.wordpress.com

 

 

 

 

Copyright: Claus Löser

Claus Löser, Dr. phil., ist Filmwissenschaftler und -kritiker sowie seit 1990 Programmgestalter für das BrotfabrikKino. Er ist Mitglied des Stiftungsrates der DEFA-Stiftung und Kolumnist der Berliner Zeitung („Das Fliegende Auge“). Er lebt und arbeitet als Kurator und Filmkritiker in Berlin und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, vor allem über Underground- und Experimentalfilm sowie über das Filmemachen unter totalitären Bedingungen .

 

 

 

 

Copyright: Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer

Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer (*1952) leitete als apl. Professor von 2012 bis März 2018 die Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Publikationsschwerpunkte bilden neben einer Studie mit dem Titel „Argumente gegen das Deutschlandlied“ seine Studien zur Pädagogik in der NS-Zeit.

 

 

 

Copyright: Johannes Präterios-Rhein

Johannes Praetorius-Rhein

Johannes Praetorius-Rhein ist Filmwissenschaftler. Aktuell ist er an der Goethe-Universität in dem internationalen Projekt VICTOR-E beschäftigt, das die visuelle Kultur der europäischen Nachkriegszeit erforscht, und arbeitet an seiner Promotion zu den von Artur Brauner produzierten „Filmen gegen das Vergessen“. Er interessiert sich u.a. für Schnittstellen von Jüdischen Studien und Filmwissenschaft, kontextorientierte Ansätze der Filmgeschichtsschreibung und die Gedächtnisgeschichte von Weltkrieg, Nationalsozialismus und Shoah.

 

Copyright:
PR/A+E Networks Germany/Getty/Koch(Germany) GmbH & Co. KG

Emanuel Rotstein Seit November 2010 verantwortet Emanuel Rotstein die lokalen Eigenproduktionen der Sender HISTORY  und CRIME + INVESTIGATION (zuvor A&E bzw. The Biography Channel). Ende 2018 übernahm Emanuel Rotstein zusätzlich zu seiner bisherigen Aufgabe als Produktionschef die Leitung der Programmabteilung. Als Senior Direktor Programming ist er somit auch für die inhaltliche Ausrichtung der Sender verantwortlich. Rotsteins Spezialgebiet sind Filmdokumentationen. Er produzierte u.a.: „Die Befreier“ über die Befreiung des KZ Dachau durch die US- Armee (2015), „Deutschland – Deine Fußballseele“ mit Wigald Boning, „ Total Control- Im Bann der Seelenfänger“ ( 2018 ) und „The    Invisible Line-Die Geschichte der Welle“ (2019 ) für CRIME + INVESTIGATION .

Copyright: Annick Moermann

Annick Moerman Die Sängerin Annick Moerman ( Lyrische Sopran- Improperformance- Chansons) studierte klass. Gesang in Belgien (Koninklijk Conservatorium, Brüssel & Antwerpen 1988-92) und in Italien ( bei Wilma Vernocchi, Mailand, 1993 -96). Es folgte eine abwechslungsreiche Bühnenkarriere : Sie war u.a. Mitglied des Operettenensembles „Opera Contact“ (1988-92), der Gruppo polifonico Josquin Despres“, Varese- Talien ( 1993-96 ), und mit dem belcanto- Ensembles gab sie als Solistin zahlreiche Konzerte ( 2000-06 ) . Sie wirkte mit bei W.Forsythe  in Faust II im Schauspiel Frankfurt ( 1999), bei „Frankfurt, City of Culture“ ( Vivien Newport in 2004 ) , bei einem Tanzprojekt der Choreographin Yasna Schindler ( 2012 im Gallus Theater ) , bei der Lecture Performance „Mein Name ist Paul Wittgenstein, Am I okay for you?! ( Villa Orange 2017 ) und in Frankfurts Wiederbeseelung ( 2018-19 in der Unitariergemeinde). Die gebürtige Belgierin lebt seit 1997 in Frankfurt und ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen.

Bert Bresgen

arbeitet als freier Autor für den Rundfunk (“Ferdinand Sauerbruchs Auferstehung”., “Die Spur der Steine” beide für den SWR), das Musikkabarett und das Theater. Seit 2013 ist er Dramaturg bei der Kammeroper Frankfurt.

Seine Vorliebe gilt der dokumentarischen Performance mit Stilelementen aus dem Surrealismus und der Satire. u.a.: “Elvis in Bad Nauheim”(2015 Landungsbrücken Frankfurt), “Träumen Menschen von elektrischen Schafen?” (2014, Galerie Montez), “Eröffnung der „Frankfurter Botschaft”(2016 Weihehalle der Unitarier , schrieb zusammen mit dem Regisseur Alexander Bussmann die Lecture Performance „Mein Name ist Paul Wittgenstein, Am I Okay for you?!“ ( 2017 Villa Orange ). Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Alexander Bussmann in der Performance „Frankfurts Wiederbeseelung“ ( 2018/2019 Weihehalle der Unitarier ). uvm.

Copyright: Lucy Sombra

Alexander Bussmann ist ausgebildeter Regisseur am Max- Reinhardt- Seminar Wien, arbeitet seit 1989 in der Theater- Off- Szene Frankfurt als Regisseur, Schauspieler und Autor sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenen-Theater. Er hat zahlreiche Inszenierungen verantwortet,  u.a. Die Büchse der Pandora 2009 im Gallus Theater Bei der performativen Installation  Gründung der Frankfurter Botschaft ( 2016 Weihehalle der Unitarier) war er als Performer, Regisseur und Autor beteiligt. Weitere Regiearbeiten : Mein Name ist Paul Wittgenstein/ Am I okay for you?!, ( 2017 Villa Orange ) und – in Zusammenarbeit mit Oliver Utis und Bert Bresgen – Regie bei Frankfurts Wiederbeseelung ( 2018/2019 Weihehalle der Unitarier/Landungsbrücken). Mehr zur künstlerischen Arbeit von Alexander Bußmann  www.voila-ensemble.de   www.koenigskinder-frankfurt.de  www.artes-forum.org

 

 

Ruwen Krieger hat Erfahrungen in den Bereichen Veranstaltungsmanagement, Moderation, Regieassistenz, Dramaturgie, künstlerische Betreuung von Jugendlichen in der Sparte Schauspiel

  • Studienabschluss an der Goethe Universität Frankfurt am Main in Politikwissenschaften und Theater-Film u Medienwissenschaften (2013)
  • Schauspielcoach für das Schulprojekt „Kennen Sie Pandora ?“ an der IGS Herder Frankfurt ( 2014-2015)
  • Dramaturgie und Regieassistenz in „Ein Leck im Schweigen“ im Kulturhaus am Zoo (2014)
  • Regieassistenz beim Ensemble Voila in „Die Büchse der Pandora“  im Gallus Theater (2009)
  • Regieassistenz beim Ensemble Voila in „Erdgeist“ im Gallus Theater (2008)
  • Organisation von pol. Veranstaltungen/Aktionen sowie Netzwerkarbeit

 

Veranstaltungsort  Haus am Dom , Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main; http://hausamdom-frankfurt.de/

Vielen Dank an unsere Kooperationspartner und Sponsoren für die Zusammenarbeit:

 

 

Details

Datum:
28. September 2020
Zeit:
Eintritt:
€4 - €12
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Haus am Dom
Domplatz 3
Frankfurt am Main, Hessen 60311 Deutschland
+ Google Karte
Telefon:
069 80087180
Website:
http://hausamdom-frankfurt.de/

Veranstalter

Artes e.V.
E-Mail:
info@artes-forum.org
Website:
www.artes-forum.org
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