History : Wie alles entstand
Gerademal einmal 15 Jahre alt war der Theatermacher, Journalist und Filmemacher Stephan Kannowski, als er sein erstes Theaterstück “Die Blume“ im damaligen West- Berlin schrieb.
Motiviert durch ein Projekt des Schauspiels Frankfurt in der Bockenheimer Ada - Kantine gründete er 2022 die gleichnamie Theatergruppe
“Die Blume“, mit der er sein Erstling
im Festsaal Pupille im Studierendenhaus des Campus Bockenheim
im November 2024 auf die Bühne brachte. Gezeigt wird in einer Fabrik die gnadenlose Ausbeutung der Arbeiterklasse ( heute
Dienstleister, Pflegepersonal ), angetrieben durch das Kampflied.
“Wir dienen dem Staat“ . Doch eine junge Arbeiterin sucht nach Ausstiegsmöglichkeiten aus dem Hamsterrad. Sie berichtet vonihrem Grossvater, der noch eine bessere Welt gesehn hat und nicht sterben kann, weil er seine durch Gehirnwäsche manipulierte
Enkelin nicht verlieren will.
Nach einem gemeinsamen Besuch im Altenheim beschliessen die Beiden, mit einer Blume als Lebensspenderin die Revolution zu wagen.
Doch die Wächter sind keineswegs gewillt, ihre Untergebenen in die Freiheit zu entlassen. Das Szenario einer zukünftigen Dystopie weckt Erinnerungen an Aldous Huxley’s “Schöne Neue Welt“ von glücklich
indoktrinierten Arbeiterklassen und an George Orwells Roman “1984“.
Das Stück ist auch inspiriert durch Richard Fleischers Science- Fiction-
Thriller “Soylent Green“- ein Film über eine entmenschlichte Überbevölkerung New Yorks und von Fritz Langs “Metropolis“.
Das Ensemble “Die Blume“
Das Ensemble setzt sich aus Amateurdarsteller*Innen ganz verschiedener Herkunft zusammen. Die ‘Enkelin‘ Katharina Karsa etwa ist Sozialarbeiterin, die ‘Wächterin‘ Brigitte Rögner ist Heilpädagogin und Naturschutzbeauftragte.
Motto der Kulturinitiative “Die Blume“
Motto der Kulturinitiative “Die Blume“ ist, Künstler*Innen und
Kulturschaffende zu vernetzen, damit aus Begegnungen
leidenschaftliche Projekte entstehn, die “Kultur über Grenzen
hinweg zum Leuchten bringen soll.“
www.theaterblumen.de.cool
Wichtiger Hinweis : Die bei uns unter PARTNER aufgeführten
Projekte decken sich nicht zwingend mit den künstlerischen
Inhalten, der Bühnenästhetik bzw. den politischen Überzeugungen der
artes- Kommunity.