Kabarett, Satire, Klatsch und Tratsch & Livemusik
mit Themen & Themchen aus der Stadt der Banken
von links nach rechts : Judith Erdmann, Alexander Bußmann,
Jonas Elpelt
Kabarett, Satire, Klatsch und Tratsch & Livemusik
mit Themen & Themchen aus der Stadt der Banken
Location Club Voltaire,
Kleine Hochstarsse 5,
60313 Frankfurt am Main
www.club-voltaire.de
Tickets 10/ 8 Euro
Mitwirkende : Christoph Aupperle ( Piano ) Alexander Bußmann ( Kabarett ),
Richi Conte ( Entertainement ), Judith Erdmann ( Kabarett ), Andrea Paredes
Montes ( Gesang )
Interviewgast : Florian Landau von Greenpeace
Im Fokus des Abends stand die Klima- Problematik. angesichts unseres sich weiter aufheizenden Planeten brandaktuell. Hier eine Übersicht über die Themen es Abends
# Fuck The Klima, endlich ist das Habeck- Wärmepumpentrauma vorbei# Eine satirisch zugespitzte Auseinandersetzung mit der auf fossile Brennstoffe setzenden Energiepolitik der Merz- Regierung Kritikpunkte in Bussmanns Beitrag waren die Klimapolitik der Merzregierung die statt auf sparsamen Verbrauch mit den Resourcen wie z.B. Wasser zu setzen dazu einlädt bis 2045 weiter auf unkontrollierten Verbrauch von fossilen Energieträgern zu setzen. Sie gehe damit mit schlechtem Beispiel voran
bei der Bevölkerung, die aufgrund ständiger Verteuerung der Lebenshaltungskosten kein Bewusstsein für die Umwelt entwickeln könne, während sich Supperreiche wie Musk mit seinen zwei Privatjets 5673 Tonnen Co 2 jährlich ausstosse was der sogenannte Ottonormalbürger erst in 837 Jahrenerreiche.
# Erst Grünpflanzen mit Beton, dann Beton ohne alles #
von Judith ErdmannJudith Erdmann warf in ihrem Beitrag der Stadt Frankfurt speziell den Grüneneine halbherzige und zudem kostspielige Umweltpolitik vor. Sie setze Umwelt -projekte in die Welt, die nicht durchdacht und vor allem aus ökologischer Sicht
nicht nachhaltig seien. Als Beispiel führte sie eine Begrünungsaktion der Stadt
Frankfurt im Stadtteil Praunheim an : mehrere Betonkästen mit Grünpflanzen
garniert. Nach einem Jahr wurden die Grünpflanzen entfernt, zurück blieben
die Betonkästen. Ein Grund für die Beendigung der Massnahme: die angespannte
Haushaltslage der Stadt. Als wirklich nachhaltige Umweltpolitik , die auch ( wieder !) Lebensräume für Vögel und Insekten schaffen, schlug sie eine möglichst grossflächige Entsiegelung der Asphaltflächen in der Innenstadt vor mit dem Ziel Erdreich anzulegen und Bäume anzupflanzen.
# Im Studio Brennpunkt#
von Judith Erdmann und Richi Connte In der Satireshow Im Studio Brennpunkt gaben Judith Erdmann und Richi Conte einen historischen Überblick über die Geschichte der Klimakatastrophen seit den 70 er Jahren bis heute. Deutlich wurde in dem Beitrag, dass eine kontinuierliche Klimakatastrophenberichterstattung dann ihr Ziel verfehlt,
( nämlich zu sensibilisieren für bedrohliche Entwicklungen unseres Planeten ) wenn nicht zeitgleich entsprechenden Umweltschutzmassnahmen getroffen werden und nur ein Papiertiger bleiben. als Beispiel : Das Nicht Erreichen der angestrebten Klimaziele. Das Resultat bei den BürgerInnen : Abstumpfung, manchmal Desinteresse oder ein Gefühl der Resignation : Klima ist wichtig,aber was soll ich dagegen tun ?“ Es wird sowieso alles hinter den Kulissen entschieden !
# Dienstagsdichter #
von Jonas Elpelt
In Dienstagsdichter, einem Poetry Gedicht von Jonas Elpelt ging es um einen
Strassenpoeten, der auf dem Frankfurter Goetheplatz seine Gedichte zum Besten
gibt. Unser Dichter, von dem Elpelt behauptet, er sei dichter wie der Dichter
Goethe, ist nicht nur Poet, nein, er ist ein Menschenfreund, der ein offenes Ohr
hat für die Nöte, Ängste von anderen, ja nicht nur dichtet, sondern auch zuhört.
Dienstagsdichter, ein Gedicht auch über eine aussterbende Art, denn Strassen-
künstler sieht man immer seltener in einem zunehmend kommerzialisierten
und reglementierten öffentlichen Raum.- # Unbezahlbarer Wohnraum in Frankfurt #
von Alexander Bußmann
Alexander Bußmann begann in seinem Beitrag bewusst mit einemVersprecher: “ bezahlbarer Wohnraum in Frankfurt“ - er meintenatürlich “unbezahlbaren Wohnraum“ und stellte die Frage für wen ?
Die Antwort lag auf der Hand: für alle Dienstleistenden der Stadt Frankfurt. Die Wohnungsproblematik, so führte Alexander Bussmann aus, sei bekannt : steigende Mieten, steigende Nachfrage nachgünstigen Wohnungen, gleichzeitig Rückgang von günstigenWohnungen. Kurz: sozialpreisgebundene Wohnungen fehlen an allen
Ecken und Enden. Die Folge davon Gentrifizierung, Spaltung der Frankfurter Stadtgesellschaft in solche, die sich die Miete leisten können und in solche, die sich die Miete nicht leisten können und ausserhalb der Stadt, am Rand leben müssen. Die Linke im Römer, betont Alexander Bußmann, kümmere sich von allen Parteien im Römer am gründlichstenum die Wohnungsfrage im Gegensatz zu den restlichen Parteien :
CDU, SPD, Grüne und Volt. man könne sie auch Einheitspartei nennen:
C von CDU, S von SPD, G von Grüne und V von Volt, sie hätten eines
gemeinsam : die soziale Frage, der soziale Zusammenhalt in der Stadt interessiere sie nicht. Bussmann stellt klar, dass er nicht in dieSchublade links gesteckt werden möchte. Apropos Links. Am 22. April 2025 wird eine Bestandsaufnahme der Wohnungssituation
in Frankfurt durch die Linke veröffentlicht. Darin erklärt Dominique Pauli,
die wohnungspolitische Sprecherin der Linken : „ Es ist eine wohnungspolitische
Katastrophe, dass in Frankfurt in 2024 gerade einmal 116 neue Sozialwohnungen
gebaut wurden bei einem Bedarf von round about 30.000 Menschen“.
Frau Pauli schlägt vor, dass die AGB mehr Wohnungen bauen muss. Aber da gibt’s einen kleinen Haken. Die AGB ist zu 98 Prozent städtisch und die Stadt Frankfurt ist nicht pleite, aber ziemlich verschuldet. 2025 hat die Stadt Frankfurt ein Minus von knapp 4 Milliarden Euro gemacht. Wie soll sich mit einer so klammen Kasse ausreichender sozialer Wohnraum finanzieren..? # Unser Interviewgast : Florian Landau von Greenpeace # Als Interviewgast war Florian Landau von Greenpeace am Start.
Ein Statement war von ihm bemerkenswert. Er wollte den Begriff Umwelt
durch Mitwelt ersetzt haben. Mitwelt bedeutete für ihn, dass bei der
Widerherstellung des ökologischen Gleichgewichts auf unserem Planeten
ein organisiertes Miteinander geben müsse, ein Zusammenspiel von ganz
unterschiedlichen gesellschaftlichen Kräften und Bündnissen.
Auf Bussmanns Frage, wie er sich eine ökologische Umgestaltung unserer
von der Ideologie des „Endloswachstums“ geprägten Zivilisation vorstelle,
kam Florian Landau auf das Schwammstadt- Konzept zu sprechen.
Das Schwammstadt- Konzept, was schon lange vorliegt und bisher nur
sporadisch umgesetzt ist, beinhaltet eine grossflächige Entsiegelung
von Innenstädten, eine Begrünung sowohl von Häuserfassaden - dächern als
auch von asphaltierten Flächen und der damit einhergehenden Kultivierung von
Bäumen und Pflanzen, ein ganz wichtiger Beitrag für das städtische Klima,
um dem Aufheizeffekt von Beton und Asphalt entgegenzuwirken.
# Der Abend wurde musikalisch untermalt mit Pop, Rock und Swing
mit Christoph Aupperle am Piano und Andrea Paredes Montes
( Gesang ) #eace
Ein Projekt von Jonas Elpelt mit Support des Kunstforum artes e.V.
Termin 31. Mai 2026
Beginn 19.00 Uhr
Einlass 18.00 Uhr
Location Festsaal im Studierendenhaus der Goethe Uni Frankfurt am Main
Mertonstrasse 26, 60325 Frankfurt am Main ( neben dem Cafe KOZ )
Ticketpreis: Auf Spendenbasis
Reservierung [email protected]
Wortlaut & Wohlklang präsentiert eine einzigartige Symbiose aus
leidenschaftlicher Lyrik, Elementen des Spoken Word und tiefgründiger
Pianomusik. Der Besucher erwartet einen Abend, der die Grenzen zwischen Literatur und Konzert verschwimmen lässt und mit einer angenehmen Leichtigkeit Raum für spontane Kreativität bietet.
Mehr als nur eine Lesung mit musikalischer Begleitung: Eine explosive Mischung
von Wort und Klang! Wortlaut & Wohlklang ist weder Lesung und noch Konzert, sondern ein einzigartiges Erlebnis. Intensive Ausdruckskraft des Poetry Slam trifft auf groovige Harmonien mit einer Bühnenperformance der Extraklasse. Aufstrebende Künstler:innen der Spoken Word Szene präsentieren ihre neuesten Texte - mal politisch scharf, mal humorvoll kurios, mal zutiefst persönlich. Am Klavier sorgt Sascha Schirrmacher aus
Frankfurt für die musikalische Würze. Jonas Elpelt wird den Abend unterhaltsam moderieren.
Jonas Elpelt wohnt in Oberursel am Taunus bei Frankfurt am Main.
Seit seinen ersten Auftritten auf Poetry Slams in Eschborn vor über einem
Jahrzehnt steht er immer wieder auf der Bühne - sowohl im Rhein-Main-
Gebiet als auch überregional. Auftritte u.a. im Kunstverein Montez, English Theatre Frankfurt und dem Mousonturm.
Die Frankfurter Neue Presse schrieb kürzlich über ihn, er "weiß, wie man mit Worten jongliert. In seinem Text therapiert er live. Sprachlich präzise und pointiert, mit szenischer Leichtigkeit vorgetragen."
+++ Nora Solcher arbeitet als ausgebildete Schauspielerin im Theater,
Film und Hörfunk. Seit 2015 schreibt sie Texte für Theater- u. Poetry-
Slam- Bühnen +++
+++ Theresa Scheuch studiert in Mainz Weltliteratur und verleiht ihrer Leidenschaft für Literatur und Sprache(n) nicht nur im Studium, sondern vor allem auf Poetry Slam Bühnen Ausdruck.
Ihre Texte greifen Momente des Alltags
auf und weben sie in kraftvolle Sprachbilder,
die berühren und nachklingen.
Sie verliert sich gern in geschriebenen und gesprochenen Worten, kreativen
Projekten, und allem, was Menschen durch Kunst miteinander verbindet +++
Seit 2023 ist Sascha Schirrmacher Projektmitarbeiter in derLiteraturdidaktik an der Goethe-Universität und beschäftigt sich dort mit dem „Lesen im digitalen Zeitalter“.
Neben dem Produzieren von essayistischen und lyrischen Texten spielt er Klavier und brachte sich autodidaktisch das Gitarrespielen bei.
Seit 2015 ist er auch auf Poetryslam - Bühnen zu finden. Inzwischen macht er
Poesie an den Tasten. Seit vier Jahren ist er Kursleiter im Campus Sport
an der UAS für Salsa Cubana .
Ludwig & Lucia
Eine Lovestory zwischen Corona und Jetzt- Zeit
Roman von Alexander Bußmann
Szenische Lesung mit Alexander Bußmann
und Claudia Burris am Piano
am 28.03.2026 in der Gethsemanekirche Frankfurt am Main
am 15.04.2026 im Cafe Windrose Oberursel
www.kulturcafe-windrose.de
Eine Produktion von artes e.V. - www.artes-forum.org
Die Story :
Sie lernen sich im März 2020 kennen im tiefen Lockdown. Beiden ist gemeinsam, dass sie sich nicht an die höchst
fragwürdigen Corona- Schutzvorschriften halten und beide keine Maskenträger sind. Zunächst verkehren sie nur im Chat. Es dauert eine Weile bis der erste ganz reale Kuss passiert. Danach treffen sie sich tag und nacht, mal hier, mal dort. Irgendwie im Nirgendwo und doch abgrundtief verliebt. Ihr Lieblingstreffpunkt : Die Abflughalle des Frankfurter Airports. Dann verschwindet Lucia ganz plötzlich, wie vom Erdboden verschluckt....?
Alexander Bußmanns Erstlingswerk beschreibt ganz im Stile einer Odyssee seiner beiden Protagonisten, ineinander
tragikkomisch verkettet wie eins Paul & Paula, wie eine Frau in mittlerem Alter mit
nicaraguanischen Wurzeln aufopferungs- voll versucht aus einem Umfeld von Kontrolle und Bevormundung auszubrechen.Der Roman ist streckenweise autobiographisch. Alexander Bußmann hat einen Teil seiner Familiengeschichte in den Roman einfliessen lassen.
Die Zeitsprünge sind enorm. Das Geschehn spielt zwischen 1920 und 2024- Das zahlreich erschienene Publikum im Cafe Windrose war angetan von der sehr poetischen Ausdruckskraft des Autors, von dessen hoch emotionalem Vortrag, mehr szenische Lesung als Lesung, dem es gelang seine beiden Protagonisten eindrucksvoll darzustellen und zu verkörpern.
Die Blumen sind Partner von artes
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